Rote Beete mal anders: als Pesto in Kombination mit Pasta, Kartoffeln oder als Brotaufstrich. Eins schonmal vorweg: Wer Rote Beete bis jetzt nicht mag, wird sie wahrscheinlich auch mit diesem Gericht nicht lieben lernen. Der typische Rote-Beete-Geschmack setzt sich auch neben Walnüssen, Basilikum, Zitrone etc. durch. Die Kombination ist eine wahre Vitaminbombe und stärkt die Abwehrkräfte entsprechend.  
 


 

Für 4 Personen (ca. 30 min)

 

Zubereitung

ROTE BEETE PESTO

  • 1 Knolle Rote Beete (entspricht ca. 350 g)
  • 40 g Walnüsse
  • 5 EL Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • Saft einer halben Zitrone
  • 50 g Ziegenkäse 
  • 5 EL vom Kochwasser der Roten Beete
  • 5 Basilikumblätter
  • Zucker
  • Salz
  • Pfeffer
 

Den Strunk der Roten Beete entfernen. Dabei darauf achten, dass die Schale der Knolle nicht verletzt wird, da sonst der rote Saft ausblutet und das Gemüse an Aroma verliert. Die Rote-Beete-Knolle ganz in kochendes Wasser geben und  je nach Größe ca. 25-40 Minuten kochen lassen.  
In der Zwischenzeit die Walnüsse in einer Pfanne anrösten. 
Dann die Rote Beete aus dem Wasser holen, schälen und würfeln. Um Verfärbungen zu vermeiden, die Hände vor der Verarbeitung mit Speiseöl einreiben und danach mit Essigessenz oder Zitronensaft abreiben.
Alle Zutaten (außer dem Ziegenkäse) in einen Behälter füllen und mit dem Pürrierstab zerkleinern. Danach den Ziegenkäse mit der Hand zerbröseln und unter das Pesto mischen. 

Zuletzt mit Pasta, Kartoffel oder als Brotaufstrich servieren. 

Guten Appetit!

 

   

Gut zu wissen

ROTE BEETE

  • Kann vielfältig verwendet werden, z. B. für Suppen, Eintöpfe, als Rohkost, für Saft und als Gemüsebeilage.
  • Rote Beete gründlich waschen und den Strunk entfernen. Dabei darauf achten, dass die Schale nicht verletzt wird. Sonst verliert das Gemüse beim Kochen viele Vitamine und der rote Saft blutet aus. 

WALNÜSSE

  • Die Lagerung der Walnüsse ist besonders wichtig. Fangen die Nüsse an zu schimmeln, entsteht das gefährliche Aflatoxin. Deshalb am besten luftig und trocken lagern. Bei Schimmel sollte auf jeden Fall die ganze Nuss entsorgt werden.
  • Besonders lecker sind auch frisch gesammelte Nüsse. Die bittere Haut lässt sich noch entfernen. Am besten Handschuhe tragen, da die Gerbstoffe der grünen Schale ein natürliches Färbemittel sind und einen langanhaltenden Braunton an den Händen nach sich ziehen können.

Referenz: pflanzen-lexikon.com

 

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